Magenballon
günstig in Polen für Menschen, die an
Übergewicht leiden. Magenballon System
wenn alternative Maßnahmen versagt haben Der
Magenballon gilt als sanfte Methode zur Verringerung des
Magenvolumens. Eine wieder entdeckte
Therapieoption der schweren Fettsucht. Für Menschen mit
starkem Übergewicht besteht die Möglichkeit, einen
Magenballon einsetzen zu lassen und sich so an ein neues Essverhalten
und ein Sättigungsgefühl zu gewöhnen. Seit
Ende 2008 steht nun ein neuer luftgefüllter Magenballon
(Heliosphere®BAG Gold, Helioskopie) zur passageren
endoskopischen Implantation im Magen zur Verfügung. Ergebnisse
Bei allen Patienten konnte der Magenballon komplikationslos
unter Propofolsedierung appliziert werden. In keinem Fall musste das
Ballonsystem aufgrund von Komplikationen oder schwerwiegenden
Nebenwirkungen vorzeitig wieder entfernt werden. Die
häufigsten vorübergehenden Beschwerden nach dem
Einsetzen waren Völle- und
Fremdkörpergefühl, sowie Übelkeit, die
allerdings nach längstens 2 Wochen komplett verschwanden. Bei
allen Patienten kam es bisher im Nachbeobachtungszeitraum zu einer
relevanten Gewichtsreduktion. Zusammenfassung
Mit dem hier vorgestellten neuen Ballonsystem für die
intragastrale Implantation steht eine neue „alte“
Technik zur Verfügung, deren bisherigen Ergebnisse sehr Erfolg
versprechend sind. Insbesondere als vorgeschaltete passagere
Maßnahme vor einer späteren endgültigen
laparoskopischen Versorgung des Patienten mit einem Magenband scheint
der Magenballon 'Heliosphere®BAG Gold'
bestens geeignet. Wie funktioniert das
Magenballon-System? Das 'Heliosphere®BAG
Gold' System besteht aus einem weichen, dehnbaren Ballon, einem
Einsatzschlauch und einem Füllsystem, mit denen der Arzt das
Hilfsmittel zur Gewichtsreduktion oral einführen und wieder
entfernen kann. Wenn sich der leere Ballon im Magen befindet, wird er
mit Luft gefüllt. Im gefüllten Zustand ist der Ballon
zu groß, um in den Darm zu wandern, und schwimmt nun frei im
Magen Der Magenballon wurde entwickelt, um die
Einhaltung einer überwachten Diät und eines
Verhaltensmodifikationsprogramms zu erleichtern. Der Ballon
füllt den Magen partiell und verursacht ein
Sättigungsgefühl. Indikationen
für den Magenballon Das intragastrale
Magenballon System Heliosphere®BAG Gold ist ein
vorübergehendes Hilfsmittel zur Anwendung
über maximal sechs Monate. Es ist dazu bestimmt, einen Verlust
des überflüssigen Gewichtes zu ermöglichen,
wenn ein Diätprogramm nicht den gewünschten Erfolg
erbracht hat. Er kann bei Patienten zwischen 18 und 55 Jahren
eingesetzt werden, darüber hinaus bei nachstehenden
Indikationen. • Patienten mit schwerwiegenden
medizinischen Problemen, die durch
Adipositas (BMI 30 bis 40) bedingt sind.
• Patienten mit Diabetes Typ II, die aufgrund ihres
Übergewichtes schlecht
einzustellen sind. • Patienten, bei denen die
Notwendigkeit eines medizinischen Eingriffs
besteht, aber mit erhöhtem
chirurgischen Risiko zu rechnen ist, oder
gar eine Ablehnung der Operation droht.
• Präoperative Verwendung mit dem Ziel, das
chirurgische Risiko durch eine partielle
Gewichtsreduktion zu verringern. In allen Fällen
muss der Einsatz des intragastralen Magenballons durch eine
entsprechende Diätberatung und eine medizinische
Nachbeobachtung begleitet werden. Wie wird der
Ballon eingesetzt? Der Magenballon wird nicht
chirurgisch durch den Mund in den Magen eingeführt. Der Arzt
führt mit Hilfe einer Endoskopiekamera eine erste
Magenuntersuchung durch. Wenn keine Anomalitäten festgestellt
werden, nimmt der Arzt den Einsatz des Ballons durch den Mund und die
Speiseröhre in den Magen vor. Der Magenballon besteht aus
einem doppelwandigen intragastralen(Luft-)Ballon aus Polymer
umhüllt von einer Silikonhülle und wird im kompakten,
ungefüllten Zustand eingeführt. Der
Schluckprozess wird durch Oberflächenanästhesie zur
Betäubung des Kehlbereichs erleichtert. Auch Muskelrelaxanzien
werden verwendet. Sobald sich der Ballon im Magen befindet, wird er
sofort durch einen kleinen, am Ballon angebrachten
Füllschlauch (Katheter) mit der vorgeschriebenen Menge Luft
gefüllt. Nach dem Füllvorgang entfernt der Arzt den
Katheter durch vorsichtiges Ziehen am externen Ende. Der Magenballon
ist mit einem selbstdichtenden Ventil ausgestattet und schwimmt jetzt
frei im Magen. Die Dauer des Einsatz-Verfahrens ist unterschiedlich,
beträgt aber normalerweise 20-30 Minuten. Sie werden danach
eine Weile vom Arzt beobachtet und dann entlassen. Wie
lange bleibt der Ballon im Magen? Die maximale
Verweildauer für das Heliosphere®BAG Gold System
beträgt sechs Monate im Einzelfall unter ärztlicher
Aufsicht neun Monate und darf nicht überschritten werden. Eine
Verlängerung könnte das Risiko mechanischer
Komplikationen durch den Magenballon erhöhen. Wenn Ihr Arzt
einen längeren Zeitraum empfiehlt, muss ein Austausch des
Ballons erfolgen. Während der Einsatzzeit des Magenballons
kann Ihr Arzt oral angewandte Medikamente zur Reduktion der
Magensäure verschreiben. Dies verringert die
Wahrscheinlichkeit von Magenreizungen und Beschädigung des
Ballons. Das neue Magenballon-System
(Heliosphere®BAG Gold) ermöglicht
Kontrolluntersuchungen. Bei auffälligen
Veränderungen des Wohlbefindens, nehmen Sie
unverzüglich mit Ihrem Arzt Kontakt auf. Wie
wird der Ballon entfernt? Der Magenballon wird
normalerweise auf die gleiche Art und Weise entfernt wie er eingesetzt
wurde; durch die Speiseröhre und den Mund. Vor der Entfernung
erhalten Sie eine Muskelrelaxans und
Oberflächenanästhesie zur Betäubung der
Kehle. Der Arzt führt unter Verwendung einer Endoskopiekamera
einen Katheter durch den Mund in den Magen ein. Daraufhin wird der
Ballon punktiert und entleert. Im entleerten Zustand kann der
Magenballon gefasst und entfernt werden. Wie viel
werde ich mit dem Ballon abnehmen? Es ist wichtig,
dass Sie verstehen, dass der Magenballon als Hilfsmittel zur
Gewichtsreduktion in Verbindung mit einer vorgeschriebenen
Diät und einem Verhaltensmodifikationsprogramm verwendet wird.
Wie viel Sie abnehmen, hängt also davon ab, wie streng Sie
sich an Ihre Diät halten. Wie lange Sie Ihr Gewicht nach dem
Abnehmen halten können hängt von Ihrem Essverhalten
und körperlichen Bewegung ab. ↑ zum Seitenanfang |